Nebenwirkung von Lachen

lächelnde Frau im Lach-Business

Gibt es Nebenwirkungen vom Lachen?

Meine wahre, unerwartete Geschichte nach dem Lachyoga- Kongress

Drei Tage Lachyoga.
250 Menschen.
So viel Lebensfreude, dass man sie kaum in Worte fassen kann.

Ich war im März auf einem Lachyoga-Kongress – gemeinsam mit so vielen wundervollen Menschen, verbunden durch Lachen, Leichtigkeit und diese ganz besondere Energie.

Ich durfte dort sogar einen Impulsvortrag halten:
„Happy Reset – Aktivierung des Vagusnervs“

Drei Tage lang eintauchen in Freude, Verbindung und dieses Gefühl von „alles ist möglich“.

Und dann… fahre ich nach Hause.

Eine kleine Geschichte über mich

Wenn du mich kennst, weißt du:
Ich bin alles – aber definitiv keine Raserin 😄

Ich bin eher das Gegenteil.

20 Jahre lang bin ich nicht einmal Autobahn gefahren.
Erst durch Lachyoga – durch das wachsende Vertrauen, die innere Stärke und den Mut – habe ich mich Schritt für Schritt wieder rangetastet.

Heute fahre ich durch ganz Deutschland, weil ich Workshops gebe, Seminare halte und Menschen mit dem Lachen erreiche.

Aber:
Ich fahre langsam. Sehr langsam.

So langsam, dass das Auto meines Mannes regelmäßig denkt, ich wäre eingeschlafen.
👉 „Bitte Lenkrad übernehmen“ blinkt dann auf – während ich hellwach und hochkonzentriert fahre 😄

Und dann kam dieser Moment…

Drei Wochen später.

Ein Brief.

Mein Mann ruft mich.

Und wir schauen uns nur an und denken:
„Das kann nicht sein…“

Geblitzt.

Außerorts.
Nach Toleranzabzug: 111 km/h bei erlaubten 70.

!!!! ICH !!!

Die vielleicht ungewöhnlichste „Nebenwirkung“

Ganz ehrlich?

Wir haben gelacht.
Richtig gelacht.

Weil es so absurd war.
So überhaupt nicht „ich“.

Und gleichzeitig war da dieser Gedanke:

War das jetzt eine Nebenwirkung von zu viel Lachyoga?

Natürlich nicht im klassischen Sinne.

Aber vielleicht war da einfach so viel Leichtigkeit, so viel Flow, dass ich in diesem Moment… nicht ganz so achtsam war, wie ich es sonst bin.

(Und ja – vermutlich hat auch das Head-up-Display im Auto etwas anderes angezeigt, als tatsächlich erlaubt war.)

Ursache und Wirkung – ein anderer Blickwinkel

In meinem Leben begleitet mich schon lange ein Gedanke:

👉 Alles hat eine Ursache – und alles hat eine Wirkung.

Nicht im Sinne von Schuld.
Sondern im Sinne von Bewusstsein.

Denn wenn wir beginnen, Situationen nicht nur als „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten, entsteht plötzlich ein neuer Raum.

Ein Raum für Fragen.

Warum ist das passiert?
Was darf ich daraus lernen?
Und welche Wirkung entsteht vielleicht daraus?

Gerade solche unerwarteten Momente erinnern mich daran, dass wir nicht machtlos durchs Leben gehen.

Wir dürfen hinschauen.
Reflektieren.
Und Verantwortung übernehmen.

In meinem Fall: Einfach einmal 4 Wochen das Fahrrad nehmen und/oder Bus und Bahn, 2 Punkte kassieren und eine Geldstrafe zahlen.

Was Lachen wirklich mit uns macht

Lachyoga macht uns nicht unachtsam.
Ganz im Gegenteil.

Es bringt uns:

  • mehr ins Hier und Jetzt
  • mehr in unseren Körper
  • mehr in Verbindung mit uns selbst

Und genau das ist seine große Kraft.

Aber es macht noch etwas:

👉 Es öffnet uns.
👉 Es macht uns lebendig.
👉 Es bringt uns wieder ins Leben zurück.

Und wenn wir wieder mehr im Leben sind, passieren… echte Geschichten.

Und vielleicht ist das die eigentliche Wahrheit

Es geht nicht darum, perfekt zu sein.

Sondern lebendig.

Zu lachen.
Zu fühlen.
Zu wachsen.
Und auch mal über sich selbst zu schmunzeln.

Selbst dann, wenn ein Brief von der Bußgeldstelle im Briefkasten liegt 😄

Und wenn du das selbst erleben möchtest…

Wenn du spüren möchtest, wie sich diese Leichtigkeit anfühlt,
wie Lachen dich verändern kann – sanft, aber kraftvoll –

dann bist du von Herzen willkommen.

In meinen Workshops, beim gemeinsamen Lachen oder vielleicht sogar auf deinem eigenen Weg als Lachyoga-Leiter:in.

💛
Und keine Sorge: Wir lachen gemeinsam – aber fahren danach bitte achtsam nach Hause 😄

Und dann ist da noch eine Frage…

In solchen Momenten stelle ich mir inzwischen oft eine ganz einfache Frage:

👉 Was ist das Gute daran?

Gerade dann, wenn etwas nicht so läuft wie geplant, hilft mir dieser Perspektivwechsel, meinen Fokus wieder bewusst auszurichten.

Und ganz ehrlich?

Vielleicht steckt selbst in dieser Geschichte ein kleiner liebevoller Hinweis:
Mein E-Bike, das seit über 1,5 Jahren eher still in der Garage steht, freut sich jetzt vermutlich darauf, wieder öfter bewegt zu werden.

Und ich habe sicher mit diesem Blog Beitrag den ein oder anderen zum Schmunzeln gebracht.

An dieser Stelle ist nur noch eine Frage für mich noch offen...

Warum taucht auf meinen erstellen Vision Boards ( Reset & Rise Retreats )

immer wieder ein schwarzer Ford Mustang auf?

Mal sehen wann ich Euch darauf eine Antwort geben kann...

💛
Manchmal zeigt uns das Leben auf unerwartete Weise einen neuen Weg –
und manchmal beginnt er einfach mit einem Lächeln.